Konzert mit dem Kammerchor Rheinhessen

Der Kammerchor Rheinhessen, ehem. Mainzer Figuralchor, singt in Taunusstein

Der Kammerchor Rheinhessen lädt Sie herzlich zu seinem Konzert ein. Das Ensemble aus ca. 24 Sänger und Sängerinnen wurde nach der Auflösung des Mainzer Figuralchores von Stefan Weiler Anfang des Jahres 2015 neu gegründet und beschäftigt sich vor allem mit der Musik des Barock. Unter dem Motto „Rund um Bach“ stehen in den Konzerten des Chores deshalb vor allem Werke Johann Sebastian Bachs im Mittelpunkt. So bildet im Konzert am

Sonntag, den 28. Juni 2015 um 17:00
in der Kirche St. Peter auf dem Berg  in Taunusstein-Bleidenstadt

 

die Mottete „Jesu meine Freude“  den Mittelpunkt des Programms. Daneben werden eine großartige 10-stimmige Vertonung des „Stabat Mater“ von D. Scarlatti sowie Karfreitags-Motetten von J.D. Zelenka, beides Zeitgenossen von J.S. Bach, erklingen.

Der Kammerchor Rheinhessen und sein künstlerischer Leiter Stefan Weiler bedanken sich, in der Kirche St. Peter auf dem Berg  in Taunusstein-Bleidenstadt musizieren zu dürfen. Wir freuen uns über einen regen Besuch zu einer musikalischen Reise „Rund um Bach“.

Eintritt: € 15,-

Kartenvorverkauf: Inge Beck 06128  41140


 

Das Programm:

Domenico Scarlatti, „Stabat Mater“

Jan Dismas Zelenka,
„Caligaverunt“ (ZWV 55,9)
„Tenebrae factae sunt“ (ZWV, 5)
„Velum templi scissum est“ (ZWV 55, 3)
Johann Sebastian Bach, Motette „Jesu meine Freude“ BWV 227

Seit 1997 sind Männer „erlaubt“

Singkreis-smallSeit 1997 sind Männer „erlaubt“

Evangelischer Singkreis Wehen feiert 50jähriges Bestehen

Angefangen hat alles im Keller des Pfarrhauses. Im Januar des Jahres 1965 gründete Anne Fellner, die Ehefrau des damaligen Wehener Pfarrers einen Frauenchor, der zunächst im Keller des Pfarrhauses probte. Schnell vergrößerte sich der aus einem Gesprächskreis entstandene Chor auf über 40 Mitglieder. Und fortan bereicherte der Chor das Gemeindeleben der Evangelischen Kirchengemeinde Wehen. So singen sie bis heute bei Gottesdiensten und Veranstaltungen der Kirchengemeinde. Nach fünf Jahren übernahm Gründungsmitglied Erika Lotze die Leitung des Chores. Sie singt bis heute mit. Nach acht Jahren übernahm Renate Roddewig den Chor. Anfang der Achtziger Jahre kam der erste Mann ins Spiel. Heinz Zickler übernahm aber nur die Leitung, noch war es weiterhin ein Frauenchor. Zum 30-Jährigen Jubiläum des Chores übernahm dann der frisch gebackene Dekanatskantor Thomas Wächter die Gruppe. Zwei Jahre später wurden dann auch Männer zum Chor zugelassen. Bis heute hat sich weder an der Chorleitung, noch an der Mitgliederzahl etwas geändert.

20-jähriges Dienstjubiläum des Dekanatskantors

Das Repertoire des Chores ist breit gefächert: „Es reicht von der Gregorianik bis in die Gegenwart“, so Sprecherin Babette Gütter. „An Erntedank, bei Konfirmationsgottesdiensten und am Ewigkeitssonntag ist der Chor zu hören“, sagt sie. „Osternacht und Christmette sind ohne den Singkreis nicht vorstellbar“, davon ist sie überzeugt. Zum 50 jährigen Chorjubiläum und gleichzeitig 20-jährigen Dienstjubiläum von Dekanatskantor Thomas Wächter hat sich der Singkreis eine Kantate von Dietrich Buxtehude vorgenommen. Diese wird am Sonntag, den 21. Juni um 17 Uhr in einem Festgottesdienst in der Wehener Kirche erklingen. Erstmals wird dann auch ein Streichorchester den Chor begleiten.

Gemeinschaft spielt große Rolle

Neben dem Gesang spiele die Gemeinschaft eine große Rolle. Das wird auch in einem Aushang aus den Gründungsjahren ersichtlich, den Kantor Thomas Wächter aufbewahrt hat. „Wir üben wirklich fleißig und freuen uns, wenn unsere Choräle oder Volks- und Liebeslieder dann immer besser klingen. Wir lachen aber auch viel und sprechen über manches, was uns interessiert“, heißt es da.

Die Gemeinschaft und gemeinsame Erlebnisse außerhalb von Konzerten sind das, was den Chor ausmacht und zusammenhält, betont Helga Junker, die, wie Erika Lotze auch Gründungsmitglied ist und immer noch im Chor mitsingt. Sie bringt es auf den Punkt: „Wenn Eine oder Einer mal nicht da ist, dann fehlt er.“

Jazz mit „Tango Transit“

Die Jazz-Band „Tango Transit“ gibt am 12. Juni 2015 in Bad Schwalbach ihr Stelldichein.
„Tango Transit“, ein Trio aus dem Frankfurter Raum, hat in den vergangenen Jahren bei mehr als 250 Konzerten im In- und Ausland Jazzliebhaber und Kritiker überzeugt.
Die Art, nach der hier Energie und Ausdruckskraft des klassischen Tangos mit modernem Sound verschmilzt, ist einzigartig. Elemente aus der Cajun-Musik Louisianas mischen sich mit der Rohheit des Balkans – französische Musette trifft auf orientalische Klänge; hinzu kommen House Bass Drum oder Wah-Wah und Verzerrer beim Akkordeon. Wie aufregend die Verschmelzung der verschiedenen Stilrichtungen sein kann, ist auf dem aktuellen Album „Akrobat“ (JAZZNARTS) nachzuhören. Dieses enthält neben Kompositionen der Band erstmals auch drei Bearbeitungen (Roger Waters „Brain Damage“, Astor Piazzollas „Libertango“ und F. Mendelssohn Bartholdys „Elfentanz“).
Die Musik von Tango Transit ist kraftvoll, filigran, melancholisch, schweißtreibend – und live äußerst beeindruckend. Martin Wagner (Akkordeon), Hanns Höhn (Bass) und Andreas Neubauer (Schlagzeug) liefern mit ihrer Musik das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit von drei außergewöhnlichen Instrumentalisten ab. Das Jazzthing schreibt: „Das Trio musiziert auf höchsten Niveau, jeder ist Solist… eine Entdeckung!“
Das Konzert findet am 12. Juni um 21 Uhr in der Martin-Luther-Kirche, Bad Schwalbach, statt. Der Eintritt beträgt 15 Euro. Karten sind im Vorverkauf in der Touristeninformation/Reisebüro Fischer in der Adolfstraße erhältlich.