2002 – 2017: 15 Jahre Neue Rheingauer Kantorei:

Samstag, 09. September | 19 Uhr
Rheingauer Dom, Geisenheim

Sonntag, 10. September | 18 Uhr
Sankt Jakobus, Rüdesheim

2002 – 2017: 15 Jahre Neue Rheingauer Kantorei:

Dan Forrest: Requiem for the Living
John Rutter: Mass of the Children


Janina Moeller
| Sopran
Hans-Helge Gerlik | Bariton
Kinder- und Jugendchor am Rheingauer Dom
Neue Rheingauer Kantorei

Kammerorchester Glob’Arte
Tassilo Schlenther
| Gesamtleitung

Eintritt: 15 € (VK) / 17 € (AK) (erm. 10 €)

Vorverkauf:
Buchhandlung Idstein, Oestrich
Buchhandlung Untiedt, Geisenheim
Parfümerie und Kosmetik Bauer, Rüdesheim

Zum diesjährigen „halbrunden“ Geburtstagskonzert hat sich die Neuen Rheingauer Kantorei zwei ganz besondere Werke herausgesucht, die viel Gemeinsames verbindet: Sie sind genauso jung wie die Kantorei (beide keine 20 Jahre alt), und sie demonstrieren in verblüffender Weise, wie gut sich traditionelle Kirchenmusikformen mit Elementen aus der Unterhaltungsmusik des 20. Jahrhunderts mischen können.

John Rutters Mass of the Children aus dem Jahr 2003 kombiniert typische englische Chortradition mit romantischen Klangwirkungen und ungewöhnlichen Rhythmen. Erzählt werden die Ereignisse und Stimmungen eines ganzen Tages – vom Erwachen bis zum Einschlafen – aus der Sicht eines Kindes. Der Komponist versteht es dabei zauberhaft, den besonderen Klang des Kinderchores mit den Erwachsenenstimmen zu verbinden.


Noch neuer ist das
Requiem for the Living des jungen amerikanischen Tonsetzers Dan Forrest, welches seit seiner Erstaufführung im Jahr 2013 überall auf der Welt begeistert gefeiert wird. Elemente der Filmmusik, eingängige Harmonik, aber auch Anregungen aus Orffs „Carmina Burana“ erzeugen außergewöhnlich berührende Momente: eine Totenmesse nicht für die Toten, aber zum Trost der Lebenden. Für das Rhein-Main-Gebiet ist dies eine Uraufführung.

www.neue-rheingauer-kantorei.de26

Luther und Bach – 2. Teil der musikalischen Predigtreihe

Sonntag, 20. August 2017, 18.00 Uhr
Evangelische Kirche Wehen

In welchem Verhältnis stehen Luthers Theologie und die musikalische Ausdeutung durch Bach zueinander?

Der Israelsonntag ist ein Sonntag im evangelischen Kirchenjahr, der das Verhältnis von Christen und Juden zum Thema hat. Er wird am 10. Sonntag nach Trinitatis, also 11 Wochen nach dem Pfingstfest begangen.

Eine ältere Bezeichnung des Tages lautet: „Gedenktag der Zerstörung Jerusalems“.

Die musikalische Predigtreihe wird sich nach den 10 Geboten und Luthers Katechismus diesmal mit dem Thema Judentum beschäftigen. Wir beleuchten die Schattenseiten der Reformation, das Thema: Luther und die Juden. 1523 veröffentlichte Luther eine Schrift, durch die in jüdischen Kreisen die Hoffnung entstand, es könne zu einem Neuanfang zwischen Juden und Christen kommen. Doch 20 Jahre später riet Luther in bedrohlich ausfälliger Sprache zu konkreten Gewalt – und Vertreibungsmaßnahmen gegen die Juden. Luthers späte „Judenschriften“ wurden einige Male für lokale Aktionen gegen Juden benutzt. Antisemiten benutzten sie ab 1879 zur Ausgrenzung von Juden. Nationalsozialisten und Deutsche Christen legitimierten damit die staatliche Judenverfolgung, besonders die Novemberpogrome 1938.

 In den vergangenen Jahren hat sich die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) kritisch mit Luthers Judenhass auseinandergesetzt.

Der Judaist Christian Wiese wünscht sich für das christlich-jüdische Verhältnis auch im Jubiläumsjahr einen konstruktiven Dialog, „in dem immer noch zu spüren ist, dass da ein Entsetzen vorhanden ist über die Wirkungsgeschichte und dass es auch in der Gegenwart Tendenzen gibt, die Wirkungsgeschichte herunterzuspielen. Das gegenwärtig zu halten, ist für den christlich-jüdischen Dialog die wichtigste Aufgabe für das Reformationsjubuläum.“

Kantor Thomas Wächter gibt jeweils eine kurze Einführung in die Orgelmusik und bringt sie anschließend zu Gehör. Pfarrerin Ingrid Wächter legt den Fokus auf die Theologie Martin Luthers.


tonAARt – Sommerlicher Liederabend

Dieses Konzert ist AUSVERKAUFT. 

Wegen der geringen Platzzahl im Forum der vr-Bank können auch leider keine Kartenkontingente für die Abendkasse bereitgehalten werden. Wir bitten um Ihr Verständnis!

 

Am Freitag, 25. August 2017 wird die in Amerika geborene und ausgebildete Wahl-Taunussteiner Sängerin Deborah Lynn Cole einen sommerlichen Liederabend voller Liebe und Sommernachtsträume in der Reihe tonAARt geben. Das Konzert ist gleichzeitig Teil des diesjährigen Taunussteiner Kultursommers.

Deborah Lynn Cole gewann den bedeutenden Gesangswettbewerb der Metropolitan Opera National Council Auditions New York und sang an den Opernhäusern in Boston, Houston, Denver und Pittsburgh verschiedene wichtige Partien ihres Fachs, bevor sie nach Deutschland kam. Hier war sie zunächst festes Ensemblemitglied an den Städtischen Bühnen Osnabrück, und am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden. Heute ist sie freischaffend tätig und gern gesehener und gehörter Gast u. a. an der Deutschen Oper Berlin, an der Oper Frankfurt und am Nationaltheater Mannheim oder mit verschiedenen renommierten Orchestern wie z. B. den Berliner Symphonikern, dem hr Sinfonieorchester Frankfurt, dem Rundfunkorchester des SWR, dem Colorado Symphony Orchestra, dem Philharmonischen Orchester Turin oder dem Koreanischen Radiosymphonieorchester.

In dem Programm, das Lieder und Arien von Franz Schubert, Richard Strauss, Johannes Brahms, u.a. umfasst wird sie begleitet von Jens Barnieck.

Das Konzert beginnt um 19:00 Uhr mit einem Begrüßungs-Sekt, um 19:30 Uhr fängt das Konzert im Forum der vr bank Untertaunus, Mainzer Allee 19 in Taunusstein-Wehen an. Veranstalter ist die evangelische Kirchengemeinde Taunusstein-Wehen. Weitere Informationen zu dem Konzert und der Konzertreihe unter www.tonaart.wordpress.com.