ORGEL, TANZ UND LESUNG zur Sterbestunde Jesu

Karfreitag, 29.03.2013
15:00 Uhr
Reformationskirche, Bad Schwalbach

fausto-small

Orgelmusik von J. S. Bach erklingt neben der Kreuzigungsgeschichte des Evangelisten Johannes an diesem hohen Feiertag. Als neues Element wird die Form des Tanzes dargeboten. Der Tanz, als darstellende Kunst, steht eng mit der Musik in Verbindung. Durch ihn wird dem Zuhörer ein neuer Zugang zum Karfreitagsgeschehen ermöglicht.

Programm:
J. S. Bach (1685-1750)
Präludium und Fuge in a-Moll BWV 543
Präludium und Fuge in h-Moll BWV 544
„O Mensch, bewein‘ dein Sünde groß“ BWV 622
Toccata und Fuge in d-Moll BWV 565

Fausto Israel, Tanz
Patrick Leidinger, Orgel
Renate Kohn, Lesung

Eintritt frei

Konzert und Fackelwanderung in der Silvesternacht

Anzeige2012smallDen Bad Schwalbacher Musikfreunden wird in der Silvesternacht wieder ein ganz besonderes musikalisches Feuerwerk geboten: Patrick Leidinger und Martin Stähle, zwei herausragende Musiker aus Bad Schwalbach, spielen am 31. Dezember 2012 in der Reformationskirche an Orgel und Flügel bekannte Werke von Bach, Haydn, Fauré und Debussy.

Mit einer romantischen Fackelwanderung können die Konzertbesucher um 21.00 Uhr vom Kurhaus durch den Park zur Reformationskirche wandern. Peter Neugebauer wird mit interessanten, unterhaltsamen und manchmal auch nachdenklichen Geschichten und Gedichten die Wanderung führen und begleiten. Die Fackelwanderung ist fakultativ, wer nicht wandern möchte, kann direkt zum Konzert kommen.

Das Konzert beginnt um 22.30 Uhr und endet um 24.00 Uhr mit einem gemeinsamen Glas Sekt und Mitternachtsimbiss vor der Kirche.

An diesem Abend findet kein Gottesdienst statt. Der Gottesdienst zu Silvester wird bereits um 16.00 Uhr gehalten.

Das Programm im Einzelnen:
21:00 Uhr Fackelwanderung:
Bad Schwalbach, Eingang Kurhaus
22:00 Uhr Glühweinempfang vor der Reformationskirche
22:30 Uhr Konzertbeginn
24:00 Uhr Sektumtrunk mit anschließendem Mitternachtsimbiss

Eine Anmeldung ist erforderlich!
Eintritt: 25,00 Euro (inkl. Getränke und Imbiss)

Kartenvorverkauf bis 28.12.2011:
Gemeindebüro der evangelischen Kirche, Tel.: 06124 702713, Mo.-Fr. 9-12.00 Uhr, Do. 16-18.00 Uhr
Hotel Kaiserhof, Goetheplatz, Tel.: 06124 4061
Marion Feucht, Tel.: 06124 3632

Orgelglanz in Elbflorenz

Musikalische Impressionen aus Dresden

Freitag, 05.10.2012, 17.30 Uhr
Evangelische Kirche Burg Hohenstein

Orgelkonzert zu ungewöhnlicher Stunde: Das Burg Hohensteiner Orgelkonzert 2011 war ein so großer Erfolg, dass es noch einmal wiederholt wird. Die „Alten Herren“ der Technischen Verbindung „Bauhütte Bingen zu Mainz“ laden aus Anlass ihrer Jahrestagung 2012 herzlich ein, Dresden musikalisch, in Bildern und mit Texten von Dresdner Schriftstellern zu entdecken.

Glanzvolle Zeiten hat die sächsische Residenz im 18. Jahrhundert unter Kurfürst August dem Starken erlebt: Zwinger, Frauenkirche, Hofkirche und die Schlösser Moritzburg und Pillnitz sind Höhepunkte barocker Baukunst, reiche Kunst­sammlungen brachten Dresden den Beinamen „Elbflorenz“ ein. Im 19. Jahr­hundert brachten Carl Maria von Weber und Richard Wagner in Dresden et­liche Opern zur Uraufführung, 1841 wurde die weltberühmte Semperoper erbaut.

Glanzvolle Zeiten aber auch für die Orgelmusik: Frauenkirche, Hofkirche und die im 2. Weltkrieg zerstörte Sophienkirche erhielten im 18. Jahrhundert Orgeln des berühmten Gottfried Silbermann. Die Orgel der Hofkirche, Silbermanns letzte und größte Orgel, ist heute noch original erhalten. Bachs ältester Sohn Wilhelm Friedemann wirke an der Sophienkirche, an der Frauenkirche sein Schüler Homilius.
Im 19. Jahrhundert galten die Organisten der Kreuzkirche als besonders fortschrittlich. Zu ihnen kamen Schüler aus ganz Europa und den USA. Dennoch sind ihre Namen heute zu Unrecht etwas in Vergessenheit geraten.

Entdecken Sie in diesem Orgelkonzert in Burg Hohenstein vielfältige und interessante Orgelmusik zu Unrecht vergessener Komponisten, aber auch eine Stadt mit glanzvoller Vergangenheit, die heute wieder in neuem/altem Glanz erstrahlt.

Ihr „Stadtführer“ an der Orgel: Matthias Franz, Burg Hohenstein

Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende zur Erhaltung der Orgel gebeten.