Giuseppe Verdi: Messa da Requiem

2014 Verdi Requiem Web

22.11.14, 19 Uhr, Rheingauer Dom
23.11.14, 17 Uhr, Schlosskirche Johannisberg:
Giuseppe Verdi: Messa da Requiem

Tatjana Charalgina | Sopran
Kremena Dilcheva | Mezzosopran
Keith Ikaia-Purdy | Tenor
Peter Schüler | Bass
Orchestervereinigung Glob’Arte
Tassilo Schlenther
| Gesamtleitung

Den Menschen in seiner ganzen Wahrhaftigkeit darzustellen war für Giuseppe Verdi immer oberstes Ziel. Verdi konfrontiert uns in seinen Opern wie auch in seiner „Messa da Requiem“ mit unserem Schicksal, einem Schicksal, von dem sich der selbstbestimmte Mensch eigentlich befreien möchte, aber nicht kann. Sein monumentales Requiem, in dessen Kern der Schmerz und die Verzweiflung über den Abschied eines geliebten Menschen steht, schlägt den Bogen von den Schrecken des Jüngsten Gerichts im „Dies Irae“ bis hin zum Trost der ewigen Ruhe im „Lux Aeterna„.

Hier ist alles absolut: das Flehen, die Angst, die Erlösung. Es geht um die Abgründe des Lebens und des Todes und um die höchste Seligkeit. Verdi hat diese Absolutheit in eine großartige kompromisslose Klangsprache gebracht. Sie duldet nicht einen Augenblick des Zögerns, nicht eine Sekunde der Unaufmerksamkeit. Es ist ein Tongemälde in intensivsten Farben und ohne den geringsten weissen Fleck. Dem „Nichts“ des Todes setzt Verdi das „Alles“ entgegen, die ganze Palette menschlicher Gefühle und göttlichen Heils. Ein „Highlight“ und Meilenstein aller Requiem-Vertonungen!

Northern Lights – Lichter des Nordens

So, 09. Feb. 2014, evang. Kirche Geisenheim, 17 Uhr:
So, 16. Feb. 2014, Pfarrkirche St. Martin, Oestrich, 17 Uhr:

northern

Die Kantorei singt alte und neue Chormusik aus Schweden, Norwegen und Finnland – temperamentvoll, melancholisch, spannend und mitreißend!

Wussten Sie, dass in den skandinavischen Ländern anteilig mehr Menschen in einem Chor singen als in jedem anderen Land der Erde? Allein in Schweden ist beispielsweise jeder zehnte Einwohner sängerisch aktiv, und ohne Übertreibung stellen wir fest, dass bis heute in Skandinavien bis ins Baltikum hinein das Chorsingen eine regelrechte Volksbewegung ist.

Aufbauend auf einer reichen nordischen Volksmusik-Tradition als Inspirationsquelle sind daher Chorkompositionen aus Schweden, Norwegen oder Finnland schon lange kein Geheimtipp mehr. Ganz im Gegenteil: Sie sind längst als eine der reichsten und klangschönsten Quellen wundervoller Vokalklänge anerkannt, genau wie die nordische Natur mal wild und temperamentvoll, dann wieder ganz sanft und melancholisch.

Die Neue Rheingauer Kantorei und ihr Leiter Tassilo Schlenther laden zu einer musikalischen Reise durch Nordeuropa ein – reisen Sie mit?

Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy

Er ist ein Mann der Tat, ein alttestamentarischer Gotteskrieger, der die falschen Propheten vom Socken stürzt, der ein totes Kind zum Leben erweckt und das Volk Israels auf den rechten Weg führt, an dessen Unglauben er dennoch fast zerbricht.

Obwohl über den biblischen Propheten Elias kein eigenes Prophetenbuch überliefert ist, zählt er dennoch zu den bedeutendsten Gestalten des Alten Testaments und wir auf eine Stufe mit Moses gestellt. Beide verbindet die direkte Gottesbegegnung am Berge Horeb.

Felix Mendelssohn-Bartholdy hat das Portrait dieses Mannes nach den Schilderungen aus dem ersten und zweiten Buch der Könige in starken klanglichen Bildern erstellt. Er realisierte mit seinem abendfüllenden Werk ein neuartiges Konzept, das in seiner Zeit für Diskussionen sorgte, aber gerade deswegen eines der Hauptgründe für seine Beliebtheit ist: die Aufteilung eines dramatischen Handlungsverlaufs in fast opernhafte Einzelszenen. Das fasziniert und begeistert bis heute sowohl Musiker als auch Zuhörer.

Mit der doppelten Aufführung des Oratoriums „Elias“ macht die Neue Rheingauer Kantorei sich (und natürlich auch ihren Konzertgästen) ein ganz besonderes Geschenk zum 10. Geburtstag. Unterstützt wird der Chor von einem hochkarätigen Solistenquartett und der bekannten Orchestervereinigung Glob’Arte.

Alle Daten auf einen Blick:

Sa, 04. Mai, Rheingauer Dom Geisenheim, 19 Uhr
So, 05. Mai, Schlosskirche Johannisberg, 15.30 Uhr
Elias von F. Mendelssohn-Bartholdy, op. 70

Oratorium für Soli, Chor und Orchester nach Worten aus dem Alten Testament

Elisabeth Scholl, Sopran
Bettina Ranch, Alt
Christian Rathgeber, Tenor
Peter Schüler, Bariton
Neue Rheingauer Kantorei
Orchestervereinigung Glob’Arte
Tassilo Schlenther, Leitung

Karten zu 23.- , erm. 17.- Euro

Fr, 26. April 2013, Kulturtreff Scheune, Geisenheim, 19 Uhr:
Öffentlicher Einführungsvortrag (Eintritt frei)
Es referiert und musiziert Andreas Karthäuser, Organist und Kantor an der Thalkirche, Wiesbaden

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