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Artikel Tagged ‘Neue Rheingauer Kantorei’

Missa Votiva von J. Zelenka

20. August 2011
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Missa VotivaMissa Votiva von J. Zelenka
Dresdner Barockmusik für Soli, Chor und Orchester
Konzert der Neuen Rheingauer Kantorei

Jan Dismas Zelenka (1679 - 1745) gehört sicherlich zu den eigenwilligsten und eigenartigsten Komponisten des 18. Jahrhunderts. Zeitlebens als Kontrabassist in der Dresdner Hofkapelle angestellt, wirkte er hier als Komponist in aller Stille und scheinbar unberührt von all dem äußeren Glanz, der gerade den kurfürstlichen Hof August des Starken umgab. Erst 1735 wurde er zum “Kirchen-Compositeur” ernannt, und nur kurze Zeit verbrachte er außerhalb Dresdens. Seite Bedeutung als Komponist beruht sowohl auf seinen zahlreichen Werken für den Gottesdienst (darunter allein 21 Messvertonungen), aber auch auf seiner leider nicht sehr unfangreichen Instrumentalmusik.

Eine seiner vier späten abendfüllenden Messkompositionen, die sog. Missa Votiva aus dem Jahr 1739, ist Kern und Namensgeber der nächsten Konzerte der Neuen Rheingauer Kantorei. Es ist ein Werk, welches in der Region wohl noch nie oder höchstens ganz selten gespielt wurde und mit seinen quirligen antreibenden Rhythmen eine unbändige Freude ausstrahlt.

Die Aufführungstermine:

Samstag, 10. September 2011, Rheingauer Dom, Geisenheim, 19 Uhr
Sonntag, 11. September 2011, Schlosskirche Johannisberg, 17 Uhr

Erst vor ca. 25 Jahren wurde das Interesse an der Originalität des einzelgängerischen Böhmen Zelenka neu geweckt. Wir laden Sie herzlich ein, beim Besuch unserer Konzerte am zweiten Wochenende im September an dieser Entdeckungsreise teilzunehmen!

Janina, Möller, Sopran, Elizabeth Neiman, Alt;
Christian Glosemeyer, Tenor; Wolfgang Weiss, Bass
Neue Rheingauer Kantorei, Musica Antiqua Frankfurt
Leitung: Tassilo Schlenther

Karten im VK 15.-, Abendkasse 17.-
Schüler/Studenten: 10.- (nur Abendkasse)
Vorverkauf: Buchhandlung Untiedt, Geisenheim

Einführungsvortrag am 8. September, 20 Uhr
im Kulturzentrum “Scheune”, Geisenheim

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Josef Haydn: Die Jahreszeiten

31. August 2010

Die Jahreszeiten
Die Aufführung der “Schöpfung” von Joseph Haydn im vergangenen Jahr durch die Neue Rheingauer Kantorei ist dem einen oder der anderen sicherlich noch in guter Erinnerung. Die Arbeit an diesem Werk hat der Kantorei so viel Spaß gemacht, dass nun auch Haydns zweites großes Oratorium einstudiert wird: Die Jahreszeiten.

Komponiert im Alter von fast siebzig Jahren überrascht dieses Oratorium in seiner Beschreibung der sich wandelnden Natur noch heute durch seine Farbigkeit, durch seine Dynamik und durch die Lust am klangtechnischen Experiment. Die spürbare und oft verspielte Freude an neuen tonmalerischen Möglichkeiten war bei aller Volkstümlichkeit am Anfang des 19. Jahrhunderts zukunftsweisend.

Überzeugen Sie sich selbst: die Aufführungstermine der “Jahreszeiten” von Joseph Haydn sind:

Samstag, 4. September 2010, 19 Uhr
Sonntag, 5. September 2010, 17 Uhr

Beide Konzerte finden im Rheingauer Dom in Geisenheim statt. Das Solistentrio setzt sich zusammen aus Elisabeth Scholl (Sopran), Daniel Sans (Tenor) und Peter Schüler (Bariton). Wiederum arbeiten wir in bewährter Weise mit dem Kammerorchester “Glob’Arte” zusammen. Tassilo Schlenther obliegt die Gesamtleitung.

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“Cantus Missae” mit der Neuen Rheingauer Kantorei

10. Februar 2010
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Die Neue Rheingauer Kantorei singt Geistliche Musik von Josef Gabriel Rheinberger
Samstag, 20. Februar in der Basilika Mittelheim um 16 Uhr und
Sonntag, 21. Februar in der Johanneskirche Erbach um 17 Uhr

Orgel: Verena Zahn
Leitung: Tassilo Schlenther

2010-cantus-missaeDer 1839 in Vaduz (Liechtenstein) geborene Josef Rheinberger war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Größe von europäischem Rang: Gesucht als Kompositionslehrer und geschätzt als Komponist, war der Professor am Münchner Konservatorium und bayerischer Hofkapellmeister prägend für eine ganze Generation von nachfolgenden Musikern. Zu seinen Schülern gehörten u. a. Engelbert Humperdinck und Wilhelm Furtwängler.

Eines von Rheinbergers Hauptwerken, eine wirkliche Perle und daher auch im Mittelpunkt unseres Konzertes stehend, ist seine a-capella-Messe in Es-Dur. Dieser “Cantus Missae” nach einigen Musikkritikern die “schönste reine Vokalmesse des 19. Jahrhunderts” ist Rheinbergers einzige doppelchörige Messkomposition. Sie erhält ihre eigene Prägung durch den Rückgriff auf die Kompositionstechniken der klassischen Vokalpolyphonie und die gleichzeitige Verwendung von romantischer Harmonik und ausdrucksvoller, liedhafter Stimmführung.

Für dieses Werk wurde Rheinberger von Papst Leo XIII. im Jahr 1879 mit dem Gregorius-Orden ausgezeichet.

Der Eintritt ist frei, es gibt eine freiwillige Spendenkollekte am Ausgang.

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“Ein unglaublich sympathischer Chor”

21. August 2009
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Neue Rheingauer Kantorei
Im Feuilleton des “Wiesbadener Kurier” las ich gestern einen Bericht über die “Neue Rheingauer Kantorei” meines Kollegen Tassilo Schlenther, der im westlichen Bereich unseres Dekanates in den Gemeinden Rüdesheim, Geisenheim und Oestrich-Winkel für den richtigen Ton sorgt.

“Das ist ein unglaublich netter und sympathischer Chor, offen und unkompliziert, ohne Diventum und Rivalitäten”, freut er sich jede Woche auf die Proben.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel über den nicht nur menschlich symphatischen sondern auch musikalisch sehr guten Chor.

Zur neuen Webpräsenz der “Neuen Rheingauer Kantorei”

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Neue Rheingauer Kantorei singt die “Schöpfung” von Joseph Haydn

3. Mai 2009

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Er gilt als Vater der Symphonie, als Erfinder des Streichquartetts und als Erneuerer des Oratoriums. Am 31. Mai 1809, also vor genau 200 Jahren, starb Joseph Haydn. Er ist zwar der älteste, aber auch der in der breiten Öffentlichkeit unbekannteste der drei Wiener Klassiker neben Mozart und Beethoven. Dabei stammt doch immerhin die Melodie der deutschen Nationalhymne von ihm, wenngleich auch ursprünglich gar nicht dafür vorgesehen. Grund genug für die Neue Rheingauer Kantorei, sich einmal mit diesem Komponisten zu beschäftigen und sein bekanntestes Oratorium „Die Schöpfung“ einzustudieren.

„Und es ward Licht!“ Die Vertonung dieses Zitats aus der Schöpfungsgeschichte durch Joseph Haydn gleich zu Beginn gehört sicherlich mit zu den einflussreichsten und populärsten Passagen der klassischen Musik. Kein Wunder: War doch der Auslöser zur Entstehung des musikalischen Großwerkes Haydns Begegnung mit den großen Oratorien von Georg Friedrich Händel. Wie ernst der Komponist die Arbeit an diesem Werk nahm, erkennt man an der aufgebrachten Zeit: Über zwei Jahre wurden zur Vollendung benötigt. Die erste öffentliche Aufführung des auf eine abendfüllende Größe angewachsenen Oratoriums fand 1799 im Burgtheater in Wien statt, und sein triumphaler Erfolg dauert bis heute an. Dieser Erfolg beruht vor allem auf der sehr eingängigen und bildhaften musikalischen Sprache, mit der die gesamte Schöpfungsgeschichte gleichermaßen erhaben und volkstümlich dargestellt wird. Da ist von schäumenden Wellen, leise rauschenden Bächen, Sonnen- und Mondaufgängen die Rede, und da bevölkern Adler, Tauben, Walfische, Löwen, Tiger und Rinder die Erde. Und wie genial das alles musikalisch umgesetzt wird, kann jeder Musikliebhaber am dritten Maiwochenende im Rheingau selbst erleben.

Die Neue Rheingauer Kantorei und ihr Leiter Tassilo Schlenther freuen sich bereits jetzt auf die Doppelaufführung der „Schöpfung“ am 16. und 17. Mai, insbesondere auch auf die Unterstützung durch namhafte Solisten, allen voran Elisabeth Scholl aus Kiedrich in der Rolle der Eva und des Erzengels Gabriel. Der orchestrale Part wird von dem renommierten Ensemble „Glob’Arte“ übernommen.

Hier noch einmal die genauen Daten:

Joseph Haydn: „Die Schöpfung“, Samstag, 16. Mai, 19.30 Uhr, Rheingauer Dom, Geisenheim;
Sonntag, 17. Mai, 19.30 Uhr, Schlosskirche Johannisberg
Tickets im Vorverkauf zu 17 Euro, 20 Euro an der Abendkasse, ermäßigt 12 Euro.
Vorverkaufsstellen: Buchhandung Untiedt in Geisenheim und Eltville sowie Buchhandlung Idstein in Oestrich-Winkel. Weitere Infos unter 06722/6634.

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Neue Rheingauer Kantorei singt die “Schöpfung”

16. Januar 2009
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Neue Rheingauer Kantorei
Rheingauer Musikfreunde, aufgepaßt! Die Neue Rheingauer Kantorei und ihr Leiter Tassilo Schlenther bereiten ein neues Konzertprojekt vor: Passend zum 200. Todestag von Joseph Haydn kommt dessen bekanntestes Oratorium “Die Schöpfung” am 16. und 17. Mai zur Aufführung. Diesen Termin sollte man sich daher auf jeden Fall jetzt schon einmal vormerken.

Die Initialzündung zur Entstehung dieses musikalischen Großwerkes war Haydn’s Begegnung mit den großen Oratorien von Händel sowie ein Textbuch mit den entsprechenden biblischen Textstellen sowie dem Epos “Das verlorene Paradies” von John Milton. Dieses Textbuch war eigentlich für Händel verfasst worden, wurde aber von diesem nie verwendet. Ganze drei Jahre benötigte Joseph Haydn zur Vollendung seines abendfüllenden Oratoriums, dessen triumphaler Erfolg bis heute andauert. Dieser Erfolg beruht vor allem auf der sehr eingängigen und bildhaften musikalischen Sprache, mit der die gesamte Schöpfungsgeschichte ungemein plastisch dargestellt wird.


Konzerttermine:

Samstag, 16. Mai, 19.30 Uhr, Rheingauer Dom in Geisenheim
Sonntag, 17. Mai, 19.30 Uhr, Schlosskirche Johannisberg

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