Newsletter Taunussteiner Kirchenmusik

September 2015

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 mit Klezmer, Neuer Klaviermusik, Gospel und amerikanischer Orgelmusik geht es bei uns in die neue Saison. Vielleicht ist ja auch etwas für Sie dabei?!?

Besonders hinweisen möchte ich auf die neuen "Just sing" - Termine: der offene Singtreff beginnt wieder am 6. Oktober. 

Ihr

Thomas Wächter

 

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Maseltov auf dem Gemeindefest

12. September 20:00 Uhr
Ev. Christuskirche Taunusstein-Hahn

Mühlfeldstraße 28 
65232 Taunusstein

Maseltov, die beliebte Hausband des Taunussteiner Folk-Clubs, bereichert am Samstag, dem 12. September um 20.00 Uhr das Gemeindefest in der evangelischen Christuskirche in Hahn. Maseltov ist eigentlich ein jiddischer Hochzeitswunsch und bedeutet „viel Glück!“. Das kann man in allen Lebenslagen brauchen – ähnlich wie die Musik der Gruppe Maseltov, die mit ihrer tanzbaren Mischung aus Klezmer und Swing für Stimmung sorgt.

Klezmer ist Festmusik aus Osteuropa, eine Melange aus russischer Melancholie und orientalischen Rhythmen, exotisch, pulsierend, abwechslungsreich und temperamentvoll. Ursprünglich wurde sie von jüdischen Klezmorim gespielt, den Wandermusikern, die von Dorf zu Dorf zogen und zu allen Anlässen die passenden Stücke mitbrachten.

Mitte der 1990er Jahre ging aus der ehemaligen Folk-Club-Band die Klezmergruppe Maseltov hervor, die seit dem Bandeintritt von Kontrabassist Thomas Schilling vor zehn Jahren auch jazzige Stücke im Programm führt. Neben den Gründungsmitgliedern wie Folk-Club-Chef Jürgen Weller (Gitarre, Charango) und der Flötistin Heike Rogainat gehören mittlerweile Akkordeonist Alexandre Bytchkov und Petra Schicketanz (Saxophon, Querflöte, Klarinette) zum Ensemble sowie Tamara Stankevich, die mit ihren russischen Instrumenten Domra und Gusli für den volkstümlichen Klang der Gruppe sorgt, während Sänger und Klarinettist Toni Weiler mit seinen unverwechselbaren Späßen und Tanzeinlagen die Stimmung im Publikum anheizt.

Karten für 15.- € gibt es im Vorverkauf bei Libera, Schauss und Ellinger sowie im Gemeindebüro.

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Rejoice! startet neues Projekt!

Am Donnerstag, den 24.9. um 20:00 Uhr beginnen die regelmäßigen Proben für das neue Projekt mit dem Taunussteiner Gospelchor Rejoice!
Moderne Gospelsongs, Weihnachts- und Adventsklassiker werden auf der Setliste stehen.

Nach zwei Besuchen von Rejoice! in der spanischen Partnerstadt Caldes de Montbui wird im Dezember der Chor der Musikschule "Joan Valls" nach Taunusstein kommen und mit Rejoice! gemeinsam ein Konzert geben

Das Projekt endet mit zwei Konzerten: am 6.12. in der Ev. Kirche Wehen und am 12.12. in der Kirche der Evangelischen Studierendengemeinde in Mainz. Ein weiteres Highlight wird der Gospelworkshop mit dem Berliner Chorleiter und Komponisten Stephan Zebe am Wochenende 7./8.11. sein. Stephan Zebe wird mit Rejoice! viele neue Titel für den GOSPELsunDAY am 8.11. erarbeiten. 

Wie immer freut sich Rejoice! auf neue Sängerinnen und Sänger. Chorerfahrung ist von Vorteil aber nicht Bedingung zum Mitsingen: Wichtig ist der Spaß am Singen und die regelmäßige Teilnahme an den Proben.   

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Fantasiereisen  mit Jens Barnieck, Klavier

Freitag, 25. September 2015, 19:30

Einlass ab 19:00 Uhr mit einem Begrüßungssekt
Forum der vr-bank Untertaunus Mainzer Allee 19
65232 Taunusstein-Wehen

Unter dem Titel „Wieviel Fantasie braucht die Zukunft“ machte sich der ehemalige Intendant des Bayerischen Rundfunks Thomas Gruber Gedanken was Fantasie sei. Er kommt zu dem Schluss, dass es die menschliche Einbildungskraft sei, das Vorstellungsvermögen, aus Vorhandenem Neues zu schaffen und damit eine für jede Generation dringend benötigte Fähigkeit.

Ausgehend von Robert Schumann‘s (1810-1856) “Fantasiestücke op. 12? sucht Jens Barnieck nach musikalischen Ausdrucksformen der Fantasie und hat für diesen Abend in der Reihe tonAARt am 25. September drei befreundete Komponisten ausgewählt, deren Klangfantasien „explodieren“ werden: Den in Frankfurt lebenden Komponisten Felix Leuschner (*1978), der sein Stück “LEFTOVERS – die Reste von gestern ” für Klavier und Live-Elektronik speziell für Jens Barnieck und für diesen Abend schrieb. Ebenso der in Offenbach wirkende Musiker Carlo Stottmeier (*1979), dessen neue Klangfantasie eine Uraufführung sein wird. Das dritte Werk, „The Silence of a Falling Star Lights Up a Purple Sky“ ist 2005 von dem shooting star der amerikanischen Komponisten Christopher Trapani (*1980) geschrieben worden.

FELIX LEUSCHNER ist Schlagzeuger und Komponist. Er studierte Komposition an den Hochschulen für Musik und Theater in München und Hamburg und klassisches Schlagzeug an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Mit Preisen wie u.a. dem des Left Coast Chamber Ensembles (San Francisco), dem Kompositionspreis der Stiftung Studium, Wissenschaft, Kunst und dem Staatspreis der Regierung Unterfranken ausgezeichnet, gründete Felix Leuschner 2012 gemeinsam mit der Sängerin und Komponistin Julia Mihály das Composer-Performer Duo CLUBbleu mit weltweiten Aufführungen.

CARLO STOTTMEIER besuchte das Musikinternat Schulpforte, wo er schon begann, eigene Stücke zu schreiben, für Bands zu arrangieren, und sich der synthetischen Klangerzeugung widmete. Er erhielt im Rahmen des 1. Kompositionswettbewerbs des Deutschen Tonkünstlerverbandes den 2. Preis für sein Stück „La tristesse“. Sein Projekt "Vis Matrix" wurde in Dessau als beste lokale Newcomer-Band ausgezeichnet. Während seiner Beschäftigung als Tontechniker und freier Musikproduzent veröffentlichte Carlo Stottmeier zahlreiche CD’s, u.a. für Akzent Leipzig und Move Ya! Lifestyle Kontor Hamburg. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Schulmusik und an der Universität Leipzig Germanistik auf Lehramt und unterrichtete selbst computergestützte Komposition am Konservatorium in Leipzig.

CHRISTOPHER TRAPANI ist in der Hauptstadt des Jazz, New Orleans geboren und lebt im Moment als Artist-In-Residence der angesehenen Akademie Schloss Solitude bei Stuttgart. Er ist Preisträger des Gaudeamus Prize 2007, des Julius F. Ježek Prize in 2013 und verschiedener anderer Preise der ASCAP, BMO und der American Academy of Arts and Letters. Im März 2011 wurde sein Werk in einem Porträt-Konzert während der Music of Today Serie des philharmonischen Orchesters in der Royal Festival Hall in London aufgeführt. Seine Musik ist ebenfalls bei internationalen Festivals wie der Venice Biennale, dem Ultraschall Festival in Berlin, Musica Nova Helsinki, und dem IRCAM (Paris) Festival Agora gespielt worden.Zurzeit arbeitet er an einem neuen elektronischen Streicherquartett für Quatuor Béla und GRAME (Lyon), einem Orchestorstück für das BBC Scottish Symphony Orchestra und einem neuen Stück für das Ensemble Modern und die cresc... Biennale im November 2015.

Das Konzert beginnt um 19:30 Uhr. Im Eintrittspreis enthalten ist ein Begrüßungs-Sekt ab 19:00. Karten zu 12€ (Vorverkauf) bzw. 15€ (Abendkasse) gibt es in der Filiale der vr bank, Mainzer Allee 19, 65232 Taunusstein-Wehen.

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Sterne und Streifen – Orgelmusik, Bilder und Texte aus der „Neuen Welt“

Sonntag, 27. September,  17:00 Uhr
Ev. Kirche Neuhof
Keplerstr. 2 
65232 Taunusstein

Kann man ein ganzes Land, und noch dazu ein so großes wie die USA zum Thema eines Orgelkonzertes in einer kleinen Dorfkirche machen ?

Hierzulande fragen selbst Organisten zunächst: „Gab es dort im ‚Wil­den Wes­ten‘ überhaupt Orgelmusik?“ Wer sich auf die etwas mühsame Suche nach amerikanischer Orgelmusik begibt, ist über­rascht von der Fülle der Orgelkompositionen. Darunter befinden sich viele heraus­ragende Werke – sie sind in Deutschland und Europa aller­dings zu Unrecht kaum bekannt.

Die Orgelmusik hat in den USA eine ganz andere Entwicklung genom­men als in Europa. Zunächst brachten Engländer, Deutsche, Franzosen und viele andere Einwanderer die Musik ihrer alten Heimat mit in die „Neue Welt“. Um die Mitte des 19. Jh., als sich – zumindest an der Ostküste – die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse stabilisiert hatten, begann eine geradezu stürmische Entwicklung der ameri­kanischen Orgelmusik. Nach und nach entstand im „Schmelztiegel Amerika“ eine eigene, neue Orgelmusik, später angereichert mit Ein­flüssen afrikanischer und indianischer Kulturen. Für uns Europäer klingt diese Musik manchmal zunächst fremd und ungewöhnlich, aber sie bereitet beim Hören auch viel Freude. In vielen Kompositionen spiegelt sich die besondere Geschichte der USA wider.

Unternehmen Sie in diesem Orgelkonzert eine span­nende Entdeckungs­reise in eine „neue Welt“ der Orgelmusik: Hierzu­lande kaum bekannte Komponisten, Themen und Melodien und Kompositionsformen, die es in Europa so nicht gibt.

Reisen Sie an diesem Abend zugleich in Bildern mit uns in die welt­berühm­ten Nationalparks in Kalifornien und im Südwesten der USA: Yosemite, Sequoia, Bryce Canyon, Monument Valley und vor allem der Grand Canyon gehören zu den atemberaubendsten Natur­schönheiten der Erde.

Ihr „Reiseführer“ an der Orgel: Matthias Franz, Burg Hohenstein

Bildauswahl: Petra Franz, Burg Hohenstein

Textzusammenstellung: Werner Hesse, Burg Hohenstein

Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende zur Erhaltung der Neuhofer Kirche gebeten.

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JustSing-small

Just sing!

  

Just sing! – Sing mit! – die nächste Ausgabe des offenen Singtreffs findet am Dienstag, den 6. Oktober 2015 von 19:30 – 20:30 Uhr im Ev. Gemeindehaus Wehen in der Fleckenbornstr. 1 statt.

“Just sing!” ist kein Chor, gesungen wird ohne Noten und ohne das Ziel, etwas Perfektes abliefern zu müssen. Spaß und Gemeinschaft zu erleben stehen im Mittelpunkt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Mit einem musikalischen warm-up, bekannten Liedern zum Mitsingen, Circle-Songs und Kanons verspricht Thomas Wächter eine unterhaltsame Stunde Musik – und danach einen gemütlichen Ausklang. Die Teilnahme ist kostenlos!

Weitere Just sing! – Termine sind: 15.12.2015 und 2.2.2016, jeweils Dienstags um 19:30 Uhr.

Weitere Infos gibt es bei Kantor Thomas Wächter, Mail:kantor@projektchor.de, telefonisch unter 06128-983057 oder online unter www.projektchor.de

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